Katzenpocken https://www.katzenpocken.de Informationen und Hilfe rund um das Thema Kuhpocken. Wed, 10 Dec 2014 00:06:10 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.6 https://www.katzenpocken.de/files/cropped-favicon-32x32.png Katzenpocken https://www.katzenpocken.de 32 32 16085574 Vorbeugung https://www.katzenpocken.de/vorbeugung/ Sun, 01 May 2011 22:58:30 +0000 https://www.katzenpocken.de/?page_id=45 Vorsicht bei der Behandlung von erkrankten Tieren. Wird bei der eigenen Hauskatze eine Infektion mit Katzenpocken diagnostiziert, ist äußerste Vorsicht im Umgang mit dem Tier geboten. Durch eine kleine Verletzung ist es bereits möglich, dass das Virus über die Haut in den menschlichen Körper gerät und dort zur Infektion führt. Besonders bei der Wundversorgung eines […]

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Vorsicht bei der Behandlung von erkrankten Tieren.

Wird bei der eigenen Hauskatze eine Infektion mit Katzenpocken diagnostiziert, ist äußerste Vorsicht im Umgang mit dem Tier geboten. Durch eine kleine Verletzung ist es bereits möglich, dass das Virus über die Haut in den menschlichen Körper gerät und dort zur Infektion führt. Besonders bei der Wundversorgung eines erkrankten Tieres sollten immer Handschuhe getragen werden, auch die Reinigung der Toilette sollte nur unter Beachtung von hygienischen Maßnahmen durchgeführt werden. Die meisten Infektionen beim Menschen werden durch den Biss eines Tieres übertragen, es ist jedoch auch möglich, dass die Viren über kleine Hautverletzungen in den Körper dringen, auch wenn diese nicht durch die Katze ausgelöst wurden.

Beim Kontakt zu frei lebenden Katzen ist Vorsicht geboten.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht beim Umgang mit frei laufenden Katzen, da sich diese durch den Verzehr von erkrankten Nagetieren mit Katzenpocken anstecken können. In der freien Natur beißen und kratzen Katzen schneller, da sie sich vom Menschen teilweise angegriffen fühlen. Fremde Katzen sollten keinesfalls angefasst werden, auch wenn diese zunächst freundlich auf den Menschen zugehen. Der Charakter einer Katze kann nicht auf den ersten Blick eingeschätzt werden und während das Tier in der einen Minute noch freundlich gesinnt ist, kann es in der nächsten Minute bereits zum Biss kommen. Kam es zum Kontakt mit einer Katze, sollten die Hände gründlich gereinigt werden, auch wenn keine sichtbare Verletzung entstanden ist.

Medizinisches Personal muss besondere Vorschriften bei der Hygiene beachten.

Tierärzte und deren Mitarbeiter haben ein deutlich erhöhtes Ansteckungsrisiko mit Katzenpocken, da sie im stetigen Kontakt mit Tieren stehen. Untersuchungen und Behandlungen dürfen nur mit Handschuhen ausgeführt werden, welche einen Biss verhindern können. Kam es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einer Verletzung durch ein infiziertes Tier, ist keine Prophylaxe mehr möglich. Die betroffene Person muss abwarten, bis sich erste Symptome zeigen und dann den Arzt aufsuchen. Um die Verbreitung einer möglichen Infektion zu verhindern, sollte bis zur endgültigen Diagnosestellung der Kontakt zu anderen Tieren und Menschen weitgehend vermieden werden. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist selten, dennoch ist Abstand zu einer infizierten Person wichtig, um das Risiko der Ansteckung auszuschließen.

Erkrankte Tiere sind in Quarantäne zu halten.

Kommt es im Haushalt zu einer Infektion mit Katzenpocken beim Haustier, sollte dieses umgehend von allen Mitbewohnern isoliert werden. Wenn noch keine Verletzung erfolgt ist, bestehen gute Chancen, dass noch keine Übertragung des Erregers stattgefunden hat. Bis zur vollständigen Heilung der Katzenpocken sollte das Tier nur eine Kontaktperson haben, welche die Pflege übernimmt. Diese Person muss sehr bedacht im Umgang mit dem Tier sein, um Verletzungen und somit die Ansteckung zu vermeiden. Handschuhe gehören zur Grundausrüstung beim Kontakt mit kranken Tieren, empfindliche Personen sollten zudem einen Mundschutz tragen und nach der Behandlung des Tieres die Bekleidung wechseln. Auch andere Katzen müssen vom erkrankten Tier isoliert werden, da sich der Erreger auch unter den Tieren ausbreiten kann. Die Infektion bei Katzen lässt sich oftmals verhindern, wenn dem Tier die Jagdmöglichkeiten versagt werden. Die meisten Erkrankungen werden durch den Verzehr von kranken Nagetieren ausgelöst, welche das ideale Beuteschema für Katzen darstellen.

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Verlauf https://www.katzenpocken.de/verlauf/ Sun, 17 Apr 2011 21:21:07 +0000 https://www.katzenpocken.de/?page_id=42 Verlauf bei den meisten Patienten harmlos. Eine Infektion mit Katzenpocken verläuft bei den meisten Betroffenen harmlos, es kommt zu einem unangenehmen Hautausschlag, ansonsten treten jedoch keine Symptome auf. Der Hautausschlag beginnt ausgehend von der Infektionsstelle, beispielsweise dem Biss einer Katze und verbreitet sich über den Körper. Es bilden sich blasenartige Pusteln, welche nach etwa einer […]

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Verlauf bei den meisten Patienten harmlos.

Eine Infektion mit Katzenpocken verläuft bei den meisten Betroffenen harmlos, es kommt zu einem unangenehmen Hautausschlag, ansonsten treten jedoch keine Symptome auf. Der Hautausschlag beginnt ausgehend von der Infektionsstelle, beispielsweise dem Biss einer Katze und verbreitet sich über den Körper. Es bilden sich blasenartige Pusteln, welche nach etwa einer Woche einen starken Juckreiz auslösen. Diesem Reiz sollte der Patient keinesfalls nachkommen, da es durch Kratzen an den Pocken zur Übertragung weiterer bakterieller Infektionen kommen kann. Etwa nach vier bis sechs Wochen sind die Symptome vollständig ausgeheilt, es bleiben in der Regel keine Narben zurück. Unterstützend zu den Selbstheilungskräften sollten zinkhaltige Salben verwendet werden, da diese den Juckreiz unterdrücken und den Heilungsprozess beschleunigen können.

Bei immungeschwächten Patienten sind schwere Verläufe möglich.

Zu den Risikopatienten gehören Personen mit geschwächtem Immunsystem, Senioren und Kinder. Bei diesen Patienten kann ein deutlich schwererer Verlauf der Katzenpocken auftreten, die ersten Symptome sind meist grippeähnlich und lösen ein allgemeines Krankheitsgefühl aus. Etwa fünf bis sieben Tage nach der Ansteckung kommt es zum Anstieg der Körpertemperatur, parallel hierzu können Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Der charakteristische Ausschlag tritt durchschnittlich nach sieben bis zehn Tagen auf und beginnt an der durch eine Katze zugefügten Wunde. Die Pusteln können von unterschiedlicher Größe sein, sind meist rot umrandet und mit einer eitrig-wässrigen Flüssigkeit gefüllt. Nach rund einer Woche setzt die Verkrustung ein, jetzt wird auch der häufig als quälend empfundene Juckreiz ausgelöst. Im besten Fall heilt die Erkrankung trotz stärkerer Symptome binnen sechs Wochen aus, in einigen Fällen kann es jedoch zu einer Pneumonie (Lungenentzündung) kommen, welche unbedingt im Krankenhaus behandelt werden sollte.

Selten kann es zu einem tödlichen Krankheitsverlauf kommen.

Die Sterblichkeitsrate bei einer Infektion mit Katzenpocken liegt durchschnittlich bei zwei bis fünf Prozent. Besonders gefährdet sind HIV-infizierte Personen, da die körpereigene Abwehr hier nicht ausreichend arbeitet. Durch die Pocken können Bakterien in den Körper eindringen und dort zu weiteren Infektionen führen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Lungenentzündung kommen, welche mit Antibiotika behandelt werden muss. Beim Übertritt von Bakterien in den Körper, beispielsweise durch eine entzündete Pustel, kann es unter Umständen zu einer Blutvergiftung kommen, welche intensivmedizinisch behandelt werden muss. Insbesondere bei Kindern und Senioren empfiehlt sich eine stationäre Behandlung im Krankenhaus, da dann bei auftretenden Komplikationen sofort eine geeignete Therapie eingeleitet werden kann.

Mitunter verläuft die Infektion mit Katzenpocken unbemerkt.

In einigen Fällen verlaufen Katzenpocken beim Menschen völlig unbemerkt, dies ist besonders häufig dann der Fall, wenn sich nur ein geringer Hautausschlag bildet, der vom Betroffenen nicht ernst genommen wird. In Einzelfällen bilden sich lediglich um die Verletzung durch die Katze einige Pocken, hier verzichten viele Patienten auf den Gang zum Arzt, da sie keine weiteren Symptome verspüren. Auch bei Katzen ist ein solch unbemerkter Verlauf möglich, da die Pocken durch das dichte Fell oftmals nicht erkannt werden. Bei Katzen heilt die Erkrankung deutlich schneller aus als beim Menschen, während die Tiere nach rund zwei Wochen wieder symptomfrei sind, kann es bei erkrankten Menschen bis zu sechs Wochen dauern, bis alle Pocken komplett abgeheilt sind.

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Medikamente https://www.katzenpocken.de/medikamente/ Sun, 10 Apr 2011 22:42:05 +0000 https://www.katzenpocken.de/?page_id=36 Zinkhaltige Salben unterstützen die Linderung des Hautausschlags. Der Juckreiz ist eines der quälendsten Symptome bei einer Infektion mit Katzenpocken. Da insbesondere Kinder nur schwer davon abzubringen sind, an den juckenden Stellen zu kratzen, ist die Linderung des Juckreizes von hoher Wichtigkeit. Als hilfreich haben sich Salben mit dem Inhaltsstoff Zink bewiesen, diese lindern den Juckreiz […]

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Zinkhaltige Salben unterstützen die Linderung des Hautausschlags.

Der Juckreiz ist eines der quälendsten Symptome bei einer Infektion mit Katzenpocken. Da insbesondere Kinder nur schwer davon abzubringen sind, an den juckenden Stellen zu kratzen, ist die Linderung des Juckreizes von hoher Wichtigkeit. Als hilfreich haben sich Salben mit dem Inhaltsstoff Zink bewiesen, diese lindern den Juckreiz und trocknen die Pocken aus. Eine entsprechende Salbe wird vom Arzt verordnet, sie wird nach Bedarf bis zu drei Mal täglich auf die juckenden Körperstellen aufgetragen und dort belassen. Die lindernde Wirkung tritt in der Regel bereits nach einer halben Stunde ein, insbesondere in der Nacht bedeutet dies eine enorme Erleichterung für den Patienten. Zinksalben sollten nicht auf der Schleimhaut angewandt werden, in der Regel bleiben Genitalbereich und Mund- sowie Nasenschleimhaut ohnehin vom Hautausschlag verschont.

Antihistaminika helfen gegen den Ausschlag und den Juckreiz.

Ist der Hautausschlag im Rahmen einer Infektion mit Katzenpocken sehr stark ausgeprägt und bringen auch zinkhaltige Salben keine ausreichende Linderung, können Antihistaminika als Tabletten oder Tropfen verordnet werden. Durch die Einnahme dieser Präparate werden allergieähnliche Symptome ausgebremst, der Juckreiz nimmt ab und die Pusteln verheilen. Die juckenden Pocken verleiten Betroffene immer wieder zum Kratzen, wodurch der Heilungsprozess massiv gestört wird. Ohne äußere Einwirkungen heilen die juckenden Stellen in der Regel binnen zwei bis sechs Wochen vollständig ab. Bilden sich Symptome einer bakteriellen Infektion im Bereich der Pocken, ist es sinnvoll sofort einen Arzt zu Rate zu ziehen. Gegebenenfalls ist die Gabe von Antibiotika erforderlich, um einen Übertritt der Bakterien in die Blutbahn zu verhindern.

Schmerzmittel können vorhandenes Fieber senken.

Neben dem Hautausschlag leiden einige Patienten durch Katzenpocken auch an einem allgemeinen Krankheitsgefühl mit Fieber und Gliederschmerzen. Gegen diese Symptome hat sich die Gabe von Schmerzmitteln mit fiebersenkender Wirkung bewährt. In Frage kommen Präparate mit dem Wirkstoff Ibuprofen, alternativ kann auch Paracetamol verabreicht werden. Um keine Blutverdünnung zu bewirken, sind Medikamente wie Aspirin zur Behandlung nicht geeignet. Für infizierte Kinder stehen Schmerzmittel in entsprechender Dosierung zur Verfügung, hier kann der Kinderarzt Empfehlungen geben, welches Medikament besonders geeignet ist. Medikamente wie Ibuprofen wirken nicht nur schmerzlindernd und fiebersenkend, sondern haben zudem auch eine entzündungshemmende Wirkung, was die Heilung des Hautausschlags begünstigen kann.

Bei Risikopatienten kann vorbeugend Antibiotika gegeben werden.

Immungeschwächte Personen bedürfen bei einer Infektion mit Katzenpocken einer gesonderten Behandlung. Hier ist oftmals die Gabe von Schmerzmitteln und Antihistaminika nicht ausreichend. Um die Verbreitung der Viren einzudämmen, können Virostatika gegeben werden. Diese sind nicht in der Lage die Viren vollständig zu zerstören, sie können diese aber an der Verbreitung hindern. Da besonders bei anfälligen Personen die Gefahr besteht, dass sich parallel eine bakterielle Infektion entwickelt, kann unter Umständen die prophylaktische Gabe von Antibiotika sinnvoll sein. Es gibt Fälle, bei denen sich aus der Katzenpockeninfektion eine Lungenentzündung entwickelt hat. Kommt es zu dieser Komplikation ist eine Therapie mit Antibiotika unumgänglich, wenn Bakterien die Ursache für die Erkrankung sind. Virostatika und Antibiotika können parallel verabreicht werden, allerdings sollten beide Präparate nur nach ärztlicher Anordnung eingenommen werden. Es ist wichtig zu beachten, dass die möglichen Nebenwirkungen nicht stärker sind als die Symptome der Katzenpocken.

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Therapie https://www.katzenpocken.de/therapie/ Fri, 08 Apr 2011 22:52:57 +0000 https://www.katzenpocken.de/?page_id=33 Therapie von Katzenpocken teilweise nicht notwendig. Die Infektion mit Katzenpocken verläuft bei den meisten Menschen harmlos und heilt binnen sechs Wochen von selbst folgenlos aus. Es gibt jedoch Risikopatienten, bei denen die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen kann, hier sind gesonderte Behandlungsmethoden notwendig, um die Genesung voran zu treiben. Das belastendste Symptom für einen gesunden […]

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Therapie von Katzenpocken teilweise nicht notwendig.

Die Infektion mit Katzenpocken verläuft bei den meisten Menschen harmlos und heilt binnen sechs Wochen von selbst folgenlos aus. Es gibt jedoch Risikopatienten, bei denen die Erkrankung einen schweren Verlauf nehmen kann, hier sind gesonderte Behandlungsmethoden notwendig, um die Genesung voran zu treiben. Das belastendste Symptom für einen gesunden Menschen ist der Juckreiz, dieser tritt auf, wenn die Verkrustung der Pusteln einsetzt. Lindernde Maßnahmen bei starkem Juckreiz sind Bäder mit Kamille und die Verwendung von zinkhaltigen Salben. Ist der Leidensdruck durch den Hautausschlag sehr hoch, kommt auch die Anwendung von Antihistaminika in Form einer Salbe oder Tinktur in Betracht. Bei der Versorgung von den durch Katzenpocken ausgelösten Pusteln, ist äußerste Hygiene notwendig, um eine bakterielle Infektion zu verhindern.

Bei Risikopatienten ist eine umfassendere Therapie notwendig.

Immunschwache Personen haben ein deutlich erhöhtes Risiko, dass die Infektion mit Katzenpocken einen schweren Verlauf nimmt. Die Pusteln stellen einen idealen Nährboden für weitere bakterielle Infektionen dar, auch die Einnistung eines Hefepilzes ist möglich. Um die Heilungsdauer des Ausschlags zu verkürzen, ist bei Risikopatienten die Verabreichung von Virostatika empfehlenswert. Zur Vermeidung von Komplikationen, sollten gefährdete Patienten nach Möglichkeit im Krankenhaus behandelt werden. Hier kann das Pflegepersonal sofort auf eine mögliche Verschlimmerung der Symptome reagieren und eine notwendige Behandlung einleiten. In einigen Fällen kommt es ausgelöst von Katzenpocken zu einer Lungenentzündung. Diese wird im Krankenhaus durch die Gabe von Antibiotika behandelt, besonders gefährdet für diese Symptomatik sind Kinder und Senioren.

Symptomatische Therapie hilft den meisten Patienten mit Katzenpocken.

Da Katzenpocken durch Viren, nicht durch Bakterien ausgelöst werden, können Antibiotika den Heilungsprozess nicht beeinflussen. Bei Risikopatienten werden Virostatika zur unterstützenden Behandlung der Katzenpocken gegeben, bei einem gesunden Menschen ist diese Maßnahme nur notwendig, wenn besonders heftige Symptome zu Tage treten. In der Regel ist die symptomatische Behandlung einer Infektion mit Katzenpocken ausreichend, die körpereigenen Abwehrkräfte sind selbstständig in der Lage, das Virus zu bekämpfen. Kommt es zu Fieber und Schmerzen während der Erkrankung, haben sich Medikamente mit dem Wirkstoff Ibuprofen als wirksam erwiesen. Keinesfalls sollten blutverdünnende Schmerzmittel wie Aspirin angewandt werden, da die Wundheilung durch diese Präparate verzögert werden kann.

Behandlung von parallelen, bakteriellen Entzündungen mit Antibiotika möglich.

Die im Rahmen von Katzenpocken gebildeten Pusteln und Blasen am Körper lösen einen unangenehmen Juckreiz aus. Betroffene sollten keinesfalls an den Pocken kratzen, da es ansonsten zu einer bakteriellen Infektion kommen kann. Bei Risikopatienten wird mitunter eine vorbeugende Behandlung mit Antibiotika eingeleitet, um eine weitere Infektion von vorneherein zu verhindern. Wurde die Diagnose Katzenpocken gestellt, sollte der Patient einige Tage Bettruhe einhalten und die Symptome beobachten. Tritt neben dem Hautausschlag keine weitere Symptomatik auf, ist davon auszugehen, dass die Selbstheilungskräfte aktiv sind und die Erkrankung innerhalb von maximal sechs Wochen überstanden ist. Um die Ansteckung anderer Familienmitglieder zu verhindern, sollten der Kontakt zur erkrankten Person vermieden werden. Dies gilt insbesondere für Risikopatienten, diese leiden meist unter stärkeren Symptomen wie gesunde Erwachsene, daher sollte eine Ansteckung nach Möglichkeit vermieden werden. Befindet sich ein erkranktes Tier im Haushalt, sollte auch hier während der Krankheitsdauer der Kontakt weitgehend reduziert werden.

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Diagnose https://www.katzenpocken.de/diagnose/ Thu, 24 Mar 2011 00:06:35 +0000 https://www.katzenpocken.de/?page_id=31 Diagnose Katzenpocken oft schon durch die Anamnese möglich. Katzenpocken werden durch Viren ausgelöst, welche über eine Verletzung oder einen Biss durch eine Katze auf den Menschen übertragen werden. Unmittelbar nach der Verletzung äußern sich noch keine Symptome, erst etwa eine Woche später entsteht im Bereich der Wundstelle ein Hautausschlag, welcher sich über den gesamten Körper […]

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Diagnose Katzenpocken oft schon durch die Anamnese möglich.

Katzenpocken werden durch Viren ausgelöst, welche über eine Verletzung oder einen Biss durch eine Katze auf den Menschen übertragen werden. Unmittelbar nach der Verletzung äußern sich noch keine Symptome, erst etwa eine Woche später entsteht im Bereich der Wundstelle ein Hautausschlag, welcher sich über den gesamten Körper ausbreiten kann. Kommt ein Patient aufgrund eines Ausschlags zum Arzt, wird dieser zunächst Rückfragen stellen ob es zu besonderen Ereignissen in der Vergangenheit kam. Berichtet der Patient davon, dass er von einer Katze verletzt wurde, erahnen die meisten Ärzte bereits, dass es sich um eine Infektion mit Katzenpocken handeln könnte. Klassisch hierfür sind Pusteln, die besonders um die Wundstelle auftreten und sich über den Körper ausbreiten.

Sicherstellung der Diagnose durch Erregernachweis.

Besteht der Verdacht auf eine Infektion mit Katzenpocken, wird der Arzt eine elektromikroskopische Bestimmung des Erregers vornehmen. Hierzu wird von einer der Pocken etwas Kruste oder Sekret entnommen, um das Virus anzuzüchten. Unter mikroskopischer Beobachtung können Laboranten dann erkennen, ob es sich um Katzenpocken oder ein anderes Virus handelt. Zudem kann anhand einer Blutuntersuchung überprüft werden, ob sich bereits Antikörper gegen das verursachende Virus gebildet haben. Nach Sicherstellung der Diagnose ist die Meldung an das Gesundheitsamt erforderlich, da für Katzenpocken in Deutschland Meldepflicht besteht. Gemeldet werden muss, falls bekannt auch die Ursache der Infektion; ist beispielsweise die eigene Katze Träger des Virus, muss hierüber der Tierarzt und das Veterinäramt informiert werden.

Diagnose zusätzlicher bakterieller Infektionen ist bei immunschwachen Personen wichtig.

Während ein gesunder Mensch die Infektion mit Katzenpocken meist ohne Schwierigkeiten übersteht, sind immunschwache Personen deutlich gefährdeter hinsichtlich einer parallelen bakteriellen Infektion. Bevor sich aus den pockenähnlichen Blasen Krusten bilden, bietet der Hautausschlag einen idealen Nährboden für Pilze und Bakterien. Wird eine Pustel von Bakterien befallen, können diese in den Organismus eindringen und für weitere Entzündungsprozesse bis hin zur Lungenentzündung sorgen. Bei gefährdeten Patienten ist es daher sinnvoll, unmittelbar nach der Diagnose Katzenpocken weitere Untersuchungen anzustellen um eine bakterielle Infektion möglichst zeitnah zu erkennen und zu behandeln.

Diagnosestellung erst nach Ausbruch des Hautausschlags möglich.

Kommt es zum Biss durch eine infizierte Katze, ist das Risiko einer Ansteckung sehr hoch. Besonders häufig besteht die Gefahr einer Übertragung, wenn Besitzer ihr erkranktes Tier pflegen müssen. Kommt es während dieser Pflege zur Verletzung des Menschen durch das Tier, werden sich in der Regel binnen der nächsten sieben Tagen die ersten Symptome zeigen. Es ist empfehlenswert, dass sich die betroffene Person unmittelbar nach der Verletzung zu ihrem Arzt begibt, auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch keine Diagnosestellung möglich ist. Da der Erreger erst aus Bestandteilen der Kruste anzüchtbar ist, muss abgewartet werden, bis die ersten Symptome auftreten. Der Arzt kann jedoch bereits beim Verdacht auf eine Infektion mit Katzenpocken eine Therapie zur Stärkung des Immunsystems einleiten. Da es bei der Behandlung von Katzenpocken überwiegend auf die Selbstheilungskräfte des Patienten ankommt, ist ein gestärktes Immunsystem von hoher Wichtigkeit für gute Heilungschancen. Die Infektion wird in der Regel innerhalb von sechs Wochen vollständig besiegt, bei Katzen dauert der Heilungsprozess durchschnittlich nur zwei Wochen.

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Symptome https://www.katzenpocken.de/symptome/ Mon, 21 Mar 2011 00:51:05 +0000 https://www.katzenpocken.de/?page_id=28 Bei den meisten Menschen verlaufen Katzenpocken relativ harmlos. Eine Infektion mit Katzenpocken verläuft in der Regel harmlos und heilt innerhalb von vier bis sechs Wochen vollständig aus. Die Viren dringen über verletzte Haut, wie beispielsweise nach dem Biss einer Katze, in den menschlichen Körper ein und führen zu Pusteln ausgehend von der Infektionsstelle. Empfindliche Personen […]

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Bei den meisten Menschen verlaufen Katzenpocken relativ harmlos.

Eine Infektion mit Katzenpocken verläuft in der Regel harmlos und heilt innerhalb von vier bis sechs Wochen vollständig aus. Die Viren dringen über verletzte Haut, wie beispielsweise nach dem Biss einer Katze, in den menschlichen Körper ein und führen zu Pusteln ausgehend von der Infektionsstelle. Empfindliche Personen verspüren mitunter ein leichtes Krankheitsgefühl, bei den meisten Menschen treten jedoch nur die Symptome der Haut auf. Die auftretenden Pocken ähneln der bekannten Kinderkrankheit Windpocken, sie sind mit einer wässrig-eitrigen Flüssigkeit gefüllt und lösen einen starken Juckreiz aus. Bei Katzen treten die Pocken überwiegend im Kopfbereich auf, beim Menschen breitet sich der Hautausschlag von der Infektionsstelle oftmals über den ganzen Körper aus.

Es kann durch die Infektion mit Katzenpocken zu grippeähnlichen Symptomen kommen.

Die meisten Menschen bemerken bei einer Ansteckung mit Katzenpocken lediglich einen unangenehmen Hautausschlag, der mit massivem Juckreiz einher gehen kann. Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen sich zunächst ein allgemeines Krankheitsgefühl in Kombination mit Fieber und Gliederschmerzen entwickelt. Erst etwa sieben Tage nach der Verletzung durch eine Katze, tritt der klassische Hautausschlag auf. Die Pusteln bilden zunächst Flüssigkeit, trocknen dann aber aus und verkrusten. Die Krusten nehmen mitunter eine schwarze Färbung an und fallen nach etwa zwei bis drei Wochen vollständig ab. Ein gesunder Mensch übersteht eine Katzenpockeninfektion innerhalb von maximal sechs Wochen ohne weitere Komplikationen.

Symptome bei Risikopatienten deutlich stärker ausgeprägt.

Als Risikopatienten werden all jene Personen bezeichnet, deren Immunsystem geschwächt ist. Neben Patienten mit HIV gehören hierzu auch Kinder, Senioren und Diabetiker. Kommt es bei einem Risikopatienten zur Infektion mit Katzenpocken, treten meist von Anfang an stärkere Symptome auf, als bei gesunden Menschen. Die Körpertemperatur kann auf Werte über 39 Grad ansteigen, zusätzlich kommt es zu Schüttelfrost, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Ausgehend von der Eintrittsstelle in den Körper, bilden sich blasenartige Pusteln, die sich über den gesamten Körper ausbreiten können. Dringen Bakterien oder Pilze in die Pusteln ein, besteht die Gefahr einer parallelen Infektion. Gerade bei den Risikopatienten besteht zudem immer die Gefahr einer Lungenentzündung, weswegen engmaschige, ärztliche Kontrolle unerlässlich ist. Bereits beim Verdacht auf Katzenpocken sollte der Arzt aufgesucht werden, um die Diagnose möglichst rasch zu stellen.

Juckreiz ist ein sehr belastendes Symptom der Katzenpocken.

Viele Hautirritationen gehen mit Juckreiz einher, so auch die Infektion mit Katzenpocken. Nicht bei jedem Menschen breiten sich die Pocken über den gesamten Körper aus, in einigen Fällen ist lediglich der Bereich rund um die ursächliche Wunde betroffen. Zunächst verursachen die Pusteln am Körper keine Symptome, sie schmerzen nicht, lösen auch noch keinen Juckreiz aus. Etwa eine Woche nach Krankheitsbeginn bilden sich Krusten auf den Pusteln, welche dann einen immensen Juckreiz verursachen, der vom Patienten als sehr unangenehm empfunden wird. Die meisten Betroffenen verspüren den Drang an den Wunden zu kratzen, dieses sollte jedoch unbedingt unterbleiben, da die Gefahr einer parallelen, bakteriellen Infektion besteht. Kommt es zu einer zusätzlichen Entzündung der Pocken, tritt meist hohes Fieber in Kombination mit Schwäche und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl auf. Entwickeln sich die Symptome der Katzenpocken unerwartet stark, sollte sofort ein Arzt zu Rate gezogen werden.

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Ursachen https://www.katzenpocken.de/ursachen/ Sun, 12 Dec 2010 19:34:29 +0000 https://www.katzenpocken.de/ Viren sind die Ursache für Katzenpocken. Auslöser der Katzenpocken sind Viren, welche ebenfalls die Ursache für eine Infektion mit Kuhpocken sind. Auf den Menschen wird die Erkrankung durch Katzen übertragen, meist genügt eine kleine Kratz- oder Bissverletzung und das Virus dringt in den menschlichen Organismus ein. Besondere Vorsicht ist bei immungeschwächten Menschen geboten, hier besteht […]

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Viren sind die Ursache für Katzenpocken.

Auslöser der Katzenpocken sind Viren, welche ebenfalls die Ursache für eine Infektion mit Kuhpocken sind. Auf den Menschen wird die Erkrankung durch Katzen übertragen, meist genügt eine kleine Kratz- oder Bissverletzung und das Virus dringt in den menschlichen Organismus ein. Besondere Vorsicht ist bei immungeschwächten Menschen geboten, hier besteht das Risiko eines schweren oder gar tödlichen Verlaufs. Gegen Viren gibt es keine sichere Behandlungsmöglichkeit, maßgeblich entscheidend für den Verlauf der Erkrankung sind die Selbstheilungskräfte des Betroffenen. Vorsicht ist geboten bei der Behandlung von infizierten Katzen, beim direkten Kontakt sollten immer Handschuhe getragen werden, solange bis die Ansteckungsgefahr vorüber ist.

Häufig sind Tierpfleger und anderes, medizinisches Personal betroffen.

Katzenpocken treten gehäuft bei all jenen Menschen auf, die aus beruflichen Gründen stetig in Kontakt zu Katzen und Nagetieren stehen. Die Erkrankung äußert sich zwar durch sichtbare Pusteln und Hautveränderungen, bei Katzen wird diese jedoch durch das dichte Fell nicht immer sofort erkannt. Wird ein Mensch durch eine Katze gebissen, übertragen sich die Viren durch den Speichel auf den Menschen. Die Gefahr einer Verletzung durch Katzen ist deutlich erhöht, wenn eine Person aus beruflichen Gründen mit den Tieren in Kontakt hat. Insbesondere Tierärzte und deren Angestellten geraten immer wieder in die Situation, dass sie ein mit Katzenpocken infiziertes Tier behandeln müssen. Wenn kein ausreichender Schutz vor Bissen getroffen wird, wie beispielsweise durch die Verwendung von Handschuhen, ist die Gefahr einer Übertragung der Erkrankung auf den Menschen sehr hoch.

Nicht immer ist das eigene Haustier Schuld an der Erkrankung.

Tritt eine Infektion mit Katzenpocken in einem Haushalt mit Katzen auf, gehen die Besitzer fast immer zunächst davon aus, dass die eigene Katze für die Übertragung verantwortlich ist. Dies muss jedoch nicht der Fall sein, es kann auch durch den Kontakt mit fremden Tieren oder mit infizierten Personen zur Ansteckung mit den Katzenpocken gekommen sein. Wird in einem Haushalt die Diagnose Katzenpocken gestellt, gilt es zunächst die Ursache herauszufinden. Sämtliche Mitglieder des Haushalts sollten ihren Körper auf Symptome untersuchen und gegebenenfalls den Hausarzt aufsuchen. Auch in der Wohnung lebende Katzen sollten umgehend zum Tierarzt gebracht werden, wenn die Besitzer sich mit Katzenpocken infiziert haben. Liegt die Ursache nicht beim eigenen Tier, ist es ratsam genau zu überlegen, wann es zu Kontakten mit fremden Katzen gekommen ist, um die jeweiligen Besitzer über die Erkrankung zu informieren.

Ursache für schwere Verläufe der Katzenpocken sind meist Bakterien.

Bei gefährdeten Personen, wie beispielsweise Kindern und Patienten mit vorhandenem HI-Virus, kann die Erkrankung mit Katzenpocken einen schweren bis tödlichen Verlauf nehmen. Das Risiko liegt darin, dass sich zu der Virusinfektion noch eine Infektion mit Bakterien gesellt, welche über die Pusteln in den menschlichen Körper gelangt. Ausgelöst durch die Bakterien kann es zu einer Pneumonie (Lungenentzündung) kommen, welche bei immungeschwächten Personen tödlich enden kann. Um die Risiken möglichst gering zu halten, werden gefährdete Patienten bei einer vorliegenden Katzenpocken-Infektion in der Regel stationär im Krankenhaus behandelt. Dort haben die Ärzte die Möglichkeit, bei einer Verschlimmerung der Symptome oder einer gleichzeitigen, bakteriellen Infektion durch die Gabe von Antibiotika und genaue Kontrolle des Patienten die Heilungschancen zu verbessern.

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Einordnung https://www.katzenpocken.de/einordnung/ Mon, 06 Dec 2010 23:20:30 +0000 https://www.katzenpocken.de/ Katzenpocken gehören zu den Zoonosen. Bei der von den Kuhpocken abstammenden Virusinfektion Katzenpocken handelt es sich um eine Zoonose. Dies bedeutet, dass die Übertragung des Erregers zwischen Tieren und Menschen möglich ist. Hauptursache für Katzenpocken beim Menschen ist der Biss oder die Verletzung durch eine Katze. Nicht nur Hauskatzen können sich mit dem Erreger infizieren, […]

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Katzenpocken gehören zu den Zoonosen.

Bei der von den Kuhpocken abstammenden Virusinfektion Katzenpocken handelt es sich um eine Zoonose. Dies bedeutet, dass die Übertragung des Erregers zwischen Tieren und Menschen möglich ist. Hauptursache für Katzenpocken beim Menschen ist der Biss oder die Verletzung durch eine Katze. Nicht nur Hauskatzen können sich mit dem Erreger infizieren, auch Großkatzen bergen ein Risiko für eine Ansteckung mit Katzenpocken. Bei der Katze verläuft die Erkrankung fast immer harmlos, im Bereich des Kopfes bilden sich papelartige Blasen, welche mit Eiter gefüllt sind. Die Behandlung durch den Besitzer erfolgt mit zinkhaltigen Salben und bei starken Beschwerden durch die Anpassung eines sogenannten Kopftrichters, um die Katze am Kratzen zu hindern. Nach etwa zwei Wochen ist die Erkrankung abgeheilt, Narben bleiben bei den Tieren meist nicht zurück.

Katzenpocken werden als harmlose Viruserkrankung eingeordnet.

Beim Menschen gelten die Katzenpocken als eine vergleichsweise harmlose Erkrankung, da sie nur wenige Symptome auslösen und innerhalb von sechs Wochen selbstständig verheilen. Als unangenehm wird der Juckreiz empfunden, der mit der Verkrustung der Pocken einsetzt. Dieser lässt sich durch die Verwendung von zinkhaltigen Salben deutlich lindern, bei Kindern muss darauf geachtet werden, dass diese sich die Wunden nicht aufkratzen und so das Risiko einer bakteriellen Infektion eingehen. Teilweise kommt es im Rahmen einer Katzenpocken-Infektion zu Fieber und anderen Symptomen, in diesem Fall sollte eine stationäre Behandlung im Krankenhaus in Betracht gezogen werden, um bei möglichen Komplikationen direkt eine Therapie einleiten zu können.

Es gibt Risikopatienten bei Viruserkrankungen wie den Katzenpocken.

Die Katzenpocken gelten zwar gemeinhin als harmlos, können jedoch bei Risikopatienten schwere Erkrankungen auslösen, die teilweise tödlich enden können. Die Gefahr liegt besonders darin, dass sich eine Lungenentzündung entwickeln kann, welche bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu schweren Komplikationen führen kann. Auch Kinder haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Katzenpocken. Da Kinder im Umgang mit Tieren häufig etwas ruppiger sind, ist beim Kontakt zwischen Katzen und Kindern darauf zu achten, dass keine Verletzungen stattfinden. Das Risiko einer Übertragung besteht nur bei Katzen, Hunde und andere Haustiere stellen in der Regel keine Gefahr für den Menschen dar.

Katzenpocken zählen zu den meldepflichtigen Erkrankungen in Deutschland.

Wird die Infektion mit Katzenpocken bei einem Menschen diagnostiziert, ist die Meldung an das Gesundheitsamt erforderlich. Hier werden Statistiken aufgezeichnet, wie häufig es pro Jahr zu Neuerkrankungen kommt. Die Gefahr einer Epidemie besteht nicht, da sich Katzenpocken nur selten von Mensch zu Mensch übertragen, die Ursache sollte aber gefunden werden, um das Risiko weiterer Ansteckungen von anderen Personen zu verhindern. Die Diagnosestellung erfolgt anhand eines direkten Erregernachweises, eine Entnahme von etwas Krustengewebe ist ausreichend, um eine Anzucht vorzunehmen und unter dem Mikroskop das Virus zu erkennen. Eine direkte Behandlung ist bei gesunden Patienten nicht notwendig, da die Selbstheilungskräfte in der Lage sind, die Erkrankung binnen sechs Wochen auszuheilen. Bei empfindlichen Personen kommt häufig die Gabe von Virostatika in Frage, diese sind nicht in der Lage die Viren zu vernichten, können aber die Verbreitung verhindern. Eventuell sollte auch eine prophylaktische Gabe von Antibiotika in Betracht gezogen werden, um einer parallelen, bakteriellen Infektion vorzubeugen.

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Definition https://www.katzenpocken.de/definition/ Sat, 04 Dec 2010 01:15:12 +0000 https://www.katzenpocken.de/ Katzenpocken sind eine meist harmlos verlaufende Infektion. Bei Katzenpocken handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die von der Katze auf den Menschen übertragen werden kann. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung beim Menschen harmlos, ein Risiko für einen schweren Verlauf besteht bei Personen mit geschwächtem Immunsystem. Übertragen werden Katzenpocken von der […]

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Katzenpocken sind eine meist harmlos verlaufende Infektion.

Bei Katzenpocken handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die von der Katze auf den Menschen übertragen werden kann. In den meisten Fällen verläuft die Erkrankung beim Menschen harmlos, ein Risiko für einen schweren Verlauf besteht bei Personen mit geschwächtem Immunsystem. Übertragen werden Katzenpocken von der Katze auf den Menschen, die Tiere wiederum infizieren sich durch den Verzehr von befallenen Nagetieren. Mäuse und Ratten gelten als natürliches Reservoir für Katzenpocken. Die Viren stammen von den Kuhpocken ab, zunächst gingen Forscher davon aus, dass es sich um ein echtes Pockenvirus handelt, mittlerweile ist jedoch die Abstammung von den Kuhpocken bewiesen.

Dauer der Infektion beträgt durchschnittlich sechs Wochen.

Kommt es zur Ansteckung mit Katzenpocken, verläuft die Erkrankung bei einem gesunden Menschen fast immer harmlos. Es entstehen Hautveränderungen in Form von Pusteln, welche innerhalb von sechs Wochen problemlos wieder abheilen. Lediglich bei immungeschwächten Personen besteht die Gefahr eines schweren Verlaufs, hier können sich Entzündungen im Bereich der Pusteln bilden, welche im schlimmsten Fall in die Blutbahn geraten können. In Einzelfällen wurde im Rahmen einer Infektion mit Katzenpocken über die Entstehung einer Lungenentzündung bei gefährdeten Personen berichtet. Als Risikopatienten gelten insbesondere Personen mit vorhandenem HI-Virus, da das Immunsystem hier von Natur aus geschwächt ist und nicht genug Kraft hat, die Viren erfolgreich zu zerstören. Risikopatienten mit Katzenpocken werden meist im Krankenhaus behandelt, um die Entstehung von schwerwiegenden Verläufen weitgehend zu verhindern.

Geimpfte Personen haben meist mildere Symptome.

Vor dem Jahr 1985 gehörte die Pockenimpfung zur Standardbehandlung bei Kindern. Heute wird diese Impfung nicht mehr verabreicht, da die echten Pocken als ausgerottet gelten. Menschen mit vorhandenem Impfschutz können zwar an Katzenpocken erkranken, allerdings verläuft die Infektion meist deutlich milder, als bei fehlendem Impfschutz. Mediziner sind sich klar darüber, ob die Impfung gegen Pocken in der Lage wäre, auch Katzen- und Kuhpocken völlig auszurotten, da die Krankheit aber in der Regel harmlos verläuft, bedarf es keinem eigens gegen Katzenpocken entwickelten Impfstoffes. Senioren, die ebenfalls zu den gefährdeten Patienten gehören, wurden bis zum Jahr 1985 gegen Pocken geimpft und weisen bei einer vorhandenen Infektion meist nur wenige Symptome auf.

Übertragung hauptsächlich durch Bisse und Verletzungen von Katzen.

Bei den Katzenpocken handelt es sich um eine Zoonose, was bedeutet, dass die Krankheit vom Tier auf den Menschen übertragbar ist. Die Ansteckung erfolgt meist durch einen Biss von einem erkrankten Tier, aber auch Kratzer und kleine Wunden können die Viren in den menschlichen Körper bringen. Selten überträgt sich das Virus auch von Mensch zu Mensch, allerdings besteht keine Gefahr einer Epidemie. Die Katzenpocken gehören in Deutschland zu den meldepflichtigen Infektionen, das Gesundheitsamt führt Statistiken darüber, wie viele Neuerkrankungen es pro Jahr gibt. Von Wohnungskatzen geht in der Regel keine Gefahr aus, wenn diese keinen Auslauf in der Natur haben. Da als Krankheitsgrund bei Katzen meist der Verzehr von infizierten Nagetieren steht, ist die Gefahr einer Ansteckung äußerst gering, wenn kein Kontakt zu Nagetieren besteht. Beim Verdacht auf eine Infektion mit Katzenpocken kann nur ein Erregernachweis beim Arzt absolute Gewissheit bringen. Solange keine schwere Symptomatik besteht und der Betroffene kein Risikopatient ist, muss keine Therapie erfolgen, da der Selbstheilungsprozess aktiv wird.

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Katzenpocken https://www.katzenpocken.de/ Wed, 17 Nov 2010 00:29:20 +0000 https://www.katzenpocken.de/ Katzenpocken gehören zu den Zoonosen. Bei Katzenpocken handelt es sich um eine Virusinfektion, welche überwiegend bei Katzen auftritt, jedoch auch auf den Menschen übertragbar ist. Das Virus ähnelt dem Auslöser der Kuhpocken, es wird von einem echten Pockenvirus gesprochen. Die verursachenden Viren von Kuh- und Katzenpocken sind Forschungen zufolge identisch, beide Krankheiten sind auch für […]

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Katzenpocken gehören zu den Zoonosen.
Katzenpocken

Katzenpocken

Bei Katzenpocken handelt es sich um eine Virusinfektion, welche überwiegend bei Katzen auftritt, jedoch auch auf den Menschen übertragbar ist. Das Virus ähnelt dem Auslöser der Kuhpocken, es wird von einem echten Pockenvirus gesprochen. Die verursachenden Viren von Kuh- und Katzenpocken sind Forschungen zufolge identisch, beide Krankheiten sind auch für Menschen gefährlich. Die direkte Quelle der Infektion für den Menschen ist die Hauskatze, diese wiederum infiziert sich meist bei erlegten Nagetieren (Mäuse, Ratten). Der erste Fall von Katzenpocken in Deutschland wurde im Jahr 1985 nachgewiesen, es handelt sich also um eine verhältnismäßig junge Erkrankung. Bis heute sind sich Forscher nicht einig, ob die nicht mehr durchgeführte Pockenschutzimpfung auch die Infektion mit Katzenpocken beim Menschen verhindern könnte.

Verlauf von Katzenpocken beim Menschen oft harmlos.

Menschen die in Deutschland vor dem Jahr 1985 geboren wurden, bekamen im Jugendalter vom Arzt die Pockenschutzimpfung verabreicht. Diese Immunisierung ist zwar keine Garantie dafür, dass es niemals zur Ansteckung mit Katzenpocken kommt, die Chance auf eine symptomarme Erkrankung ist jedoch deutlich erhöht. Ohnehin läuft eine Infektion mit Katzenpocken bei gesunden Menschen recht harmlos ab und ist nach rund einem Monat komplett ausgeheilt. Ein Risiko von schweren Krankheitsverläufen besteht allerdings bei Kindern, Senioren und immungeschwächten Personen. Bei der Heilung von Katzenpocken sind die körpereigenen Abwehrkräfte von enormer Wichtigkeit, arbeiten diese nicht ausreichend, kann der Erreger oftmals nicht ausreichend bekämpft werden. Die Gefahr der Ansteckung besteht immer dann, wenn eine Person in direktem Kontakt zu einem infizierten Tier steht, besonders gefährdet sind daher Tierärzte und Tierpfleger. Doch auch der Kontakt mit einem erkrankten Menschen kann zur Gefahr werden, da Katzenpocken per Tröpfcheninfektion übertragbar sind.

Symptomatik abhängig vom Gesundheitsstatus der betroffenen Person.

Wie stark sich eine Infektion mit Katzenpocken bemerkbar macht, ist maßgeblich davon abhängig, in welchem Gesundheitsstatus sich die betroffene Person befindet. Handelt es sich um einen Menschen mit Immunschwäche, kann es zu einem schweren Verlauf der Katzenpocken kommen. Die ersten Symptome der Viruserkrankung sind Fieber, Grippesymptome und Mattigkeit, im Verlauf der Erkrankung tritt ein für Pocken typischer Hautausschlag auf. Während es bei Katzen überwiegend zur Bildung von Eiterblasen am Kopf kommt, können die Pocken beim Menschen am gesamten Körper auftreten. In der Regel heilen die Hautveränderungen innerhalb eines Monats problemlos ab, es besteht bei geschwächten Personen jedoch die Gefahr einer weitreichenden Entzündung des Gewebes und einer sogenannten Pneumonie (Lungenentzündung).

Hygiene und Vorsicht im Umgang mit Tieren schützt vor Ansteckung.

Bei den meisten, bekannten Infektionen mit Katzenpocken beim Menschen wurde das Virus durch einen Biss oder eine Verletzung auf den Betroffenen übertragen. Im Umgang mit Katzen und anderen Haustieren sollte immer vorsichtig gehandelt werden, um Verletzungen durch die Tiere zu vermeiden. Bereits ein kleiner Kratzer durch eine infizierte Katze ist für die Übertragung der Katzenpocken ausreichend. Erkrankt das eigene Haustier an Katzenpocken, ist bei der Pflege äußerste Hygiene von Vorteil. Berührungen des erkrankten Tiers sollten nur mit Handschuhen erfolgen, um Verletzungen durch Kratzen und Beißen zu vermeiden. Besteht der Verdacht auf eine Ansteckung, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Zum Nachweis des Erregers eignet sich eine gezielte Untersuchung des Blutes.

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